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FAQ - Wir antworten auf Ihre Fragen

    Wie wird mein Kind automatisch deutscher Staatsbürger?/ Wann wird mein Kind automatisch deutscher Staatsbürger?

    Was ist das Abstammungsprinzip?

    Was ist das Geburtsortsprinzip?

    Was ist die Optionspflicht ?

    Welche Pflichten hab ich als Deutscher?

    Welche Rechte hab ich als Deutscher?

    Wie lange dauert die Einbürgerung?

    Wer ist laut Gesetz Deutscher ?



Wie wird mein Kind automatisch deutscher Staatsbürger?/ Wann wird mein Kind automatisch deutscher Staatsbürger?

In Deutschland, kann das Kind durch zwei Möglichkeiten die Staatsangehörigkeit automatisch erhalten. Möglichkeit eins ist durch den Abstammungsprinzip. Mindestens ein Elternteil muss die deutsche Staatsangehörigkeit haben, dann erlangt das Kind die deutsche Staatsangehörigkeit von Geburt an.

Deutsche Eltern = deutsches Kind

Die zweite Möglichkeit ist die, dass die Kinder die nach dem 31.12.1999 in Deutschland geboren sind und ausländische Eltern haben, automatisch Deutsche sind, wenn mindestens ein Elternteil seit acht Jahren in Deutschland rechtmäßig wohnt und eine Niederlassungserlaubnis oder Aufenthaltserlaubnis in EU besitzt. Kinder, deren Eltern freizügigkeitsberechtigter Unionsbürger sind, zählen auch dazu.

Diese Variante wird als Geburtsortsprinzip bezeichnet. Bei der zweiten Variante hat das Kind eine deutsche und eine ausländische Staatsangehörigkeit und besitzt die doppelte Staatsbürgerschaft. (Mehrstaatigkeit). Das Kind muss bei der Volljährigkeit, die Entscheidung treffen, welche der beiden Staatsangehörigkeiten es behalten möchte.

Wenn bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres keine schriftliche Erklärung abgegeben worden ist, verliert das Kind die deutsche Staatsangehörigkeit. Sollte für die deutsche Staatsangehörigkeit entschieden werden, verliert das Kind die ausländische Staatsangehörigkeit.



Was ist das Abstammungsprinzip?

Als Abstammungsprinzip wird das Prinzip bezeichnet, das besagt, dass man die Staatsangehörigkeit der Eltern durch die Abstammung erlangt.

Ein Elternteil muss mindestens die deutsche Staatsangehörigkeit haben, damit das Kind seit der Geburt automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit bekommt.

Es können auch beide Elternteile die Staatsangehörigkeit besitzen, es ist nicht von Bedeutung welche der Elternteile, ob der Vater oder die Mutter die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt. Das Abstammungsprinzip ermöglicht dem Kind, die dauerhafte Beibehaltung der beiden Staatsangehörigkeiten.

Das Kind ist doppelter Staatsbürger, eine Mehrstaatigkeit ist vorhanden. Es muss sich nicht wie beim Geburtsortsprinzip für eine der beiden Staatsangehörigkeit entscheiden.



Was ist das Geburtsortsprinzip?

Als Geburtsortsprinzip wird das Prinzip bezeichnet, das besagt, dass man die deutsche Staatsangehörigkeit erlangen kann, obwohl keiner der beiden Elternteile die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen.

Dieses Prinzip ist nach dem 31.12.1999 in Kraft gesetzt worden. Die Eltern des Kindes müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllen, damit das Kind automatisch deutscher ist.

Die Eltern müssen seit mindestens acht Jahren in Deutschland rechtmäßig wohnen und eine Niederlassungserlaubnis oder Aufenthaltserlaubnis in EU besitzen. Wie beim Abstammungsprinzip, ist beim Geburtsortsprinzip auch eine Mehrstaatigkeit vorhanden.

Das Kind ist doppelter Staatsbürger und kann unter gewissen Bedingungen auch die beide Staatsangehörigkeiten behalten, werden diese nicht erfüllt, muss das Kind sich nach dem 21. Lebensjahr entscheiden, welcher der beiden Staatsangehörigkeiten es behalten möchte.

Die Bedingungen sind:

  • die ausländische Staatsangehörigkeit muss eine aus der EU-Staaten oder aus der Schweiz sein oder
  • das Kind muss einen Aufenthalt von mindestens acht Jahren in Deutschland haben oder
  • eine Schullaufbahn von mindestens sechs Jahre in Deutschland haben oder
  • muss in Deutschland einen Schulabschluss/Berufsabschluss erreicht haben



Was ist die Optionspflicht ?

Die Optionspflicht gilt für das Geburtsortsprinzip, es besteht die Pflicht zwischen den beiden Staatsangehörigkeiten zu wählen.

Das Abstammungsprinzip ist davon nicht betroffen. Kinder, die durch das Geburtsortsprinzip eingebürgert wurden, müssen sich zwischen den beiden Staatsangehörigkeiten entscheiden, wenn sie die ausländische Staatsangehörigkeit behalten, verlieren sie die deutsche Staatsangehörigkeit.

Diese Entscheidung muss bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres getroffen werden, ansonsten verliert das Kind, die deutsche Staatsangehörigkeit.



Welche Pflichten hab ich als Deutscher?

Als deutscher Staatsbürger haben Sie folgende Pflichten:

  • Sie müssen zum Wehrdienst oder alternativ zum zivilen Ersatzdienst.
  • Sie sind verpflichtet für einen Ehrenamt als Wahlhelfer, Laienrichter oder Schöffe.



Welche Rechte hab ich als Deutscher?

Als deutscher Staatsbürger haben Sie folgende Bürgerrechte:

  • Die Möglichkeit aktiv und passiv bei Kommunal, Landtag, Bundestags- und Europaparlamentswahlen durch das Wahlrecht mitzuwirken.
  • Das Recht auf Freizügigkeit : die freie Wahl des Aufenthalts, des Wohnsitzes und des Arbeitsplatzes in Deutschland, auch außerhalb Deutschlands in allen anderen Ländern der EU.
  • Die Berufsfreiheit, es wird Ihnen die Zulassung gegeben, welche ermöglicht Ihnen jedem Beruf in Deutschland nachzugehen. (Beispiel: Anwalt, Arzt, Psychologe).
  • Den freien Zugang zum öffentlichen Dienst und die Gelegenheit, Beamter zu werden.
  • Das Recht zur Gründung von politischen Parteien, die Versammlungsfreiheit und die Vereinigungsfreiheit.
  • Ohne Visum reisen sowohl innerhalb Europas als auch in vielen Ländern außerhalb Europas.
  • Bei Straftaten, den Schutz vor Ausweisung und Auslieferung aus Deutschland.



Wie lange dauert die Einbürgerung?

Die Dauer der Einbürgerung ist von bestimmten Faktoren abhängig und nicht für jeden gleich. Faktoren wie die Informationsüberprüfung des Einbürgerungsantrags oder die Einbürgerungszusicherung sind wichtige Punkte für die Dauer der Einbürgerung.

Die Informationsüberprüfung beinhaltet, die Überprüfung von den angegebenen Informationen im Antrag von den Behörden. Die Behörden kommunizieren untereinander, ob ein Strafverfahren vorliegt oder lag und ob Arbeitslosengeld II bezogen wird. Diese sind zwei von vielen anderen Punkten, die die Behörden überprüfen.

Die Dauer der Informationsüberprüfung kann bis zur 6 Monaten gehen. Nebenfaktoren wie, wie viele Anträge bei den Behörden vorliegen oder wie viel Personal ihnen zur Verfügung steht, sind Gründe für die Verzögerung.

Der zweite Faktor, ist die Einbürgerungszusicherung. Wenn die Behörden die Informationen überprüft und bestätigt haben, wird eine Einbürgerungszusicherung ausgehändigt. Eine Einbürgerungszusicherung wird ausgehändigt, wenn klar ist ob der Antragsteller seine bisherige Staatsangehörigkeit abgeben muss. Durch die Einbürgerungszusicherung weist der Antragsteller seine Entlassung aus seiner bisherigen Staatsangehörigkeit nach und kriegt dadurch eine Zusicherung von den Behörden für die Einbürgerung. Der Antragsteller muss damit zur Botschaft, um seine bisherige Staatsangehörigkeit und seine Entlassung daraus, einleiten.

Die Dauer der Einbürgerungszusicherung ist von Staat zu Staat unterschiedlich. Es kann von wenigen Wochen bis zu mehreren Jahren dauern. Die Antragsteller sparen Zeit, die frei sind von dem Entlassungsverfahren. Sie erhalten die Einbürgerungsurkunde anstatt die Einbürgerungszusicherung.

Das Einbürgerungsverfahren dauert beispielsweise in Baden-Württemberg im Schnitt 9,5 Monate. EU-Bürger haben in der Regel ein einfacheres Verfahren. Für sie werden fünf Monate gebraucht und andere Ausländer und Asylbewerber haben ein längeres Verfahren und müssen mit 12-18 Monaten rechnen.



Wer ist laut Gesetz Deutscher?

In Deutschland ist man Deutscher,wenn man die deutsche Staatsbürgerschaft hat.

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